Inhalt
Einordnung und Ausgangssituation
Konflikte in Familien und Erbengemeinschaften gehören zu den belastendsten Situationen überhaupt. Wenn Trennung, Scheidung, Streit um Immobilien, Unternehmen oder Nachlässe hinzukommen, steht häufig viel auf dem Spiel – emotional, finanziell und rechtlich. Klassische Gerichtsverfahren können diese Konflikte verschärfen: Die Auseinandersetzung wird öffentlich, Verfahren dauern oft lange, sind kostenintensiv und führen nicht selten zu dauerhaften Brüchen in familiären oder persönlichen Beziehungen.
Gleichzeitig wünschen sich viele Beteiligte etwas anderes: Sie möchten ihre Angelegenheiten rechtssicher regeln, ohne den Konflikt weiter zu eskalieren. Sie suchen eine klar strukturierte, faire und vertrauliche Möglichkeit, zu einer tragfähigen Lösung zu kommen – idealerweise mit Unterstützung erfahrener Anwälte, aber ohne den Druck eines gerichtlichen Verfahrens.
Hier setzt Collaborative Law & Practice (CLP) an. CLP ist ein strukturiertes, kooperatives Verfahren der außergerichtlichen Konfliktlösung. Es verbindet rechtliche Beratung auf beiden Seiten mit der gemeinsamen Ausrichtung auf eine einvernehmliche Lösung. Das Verfahren eignet sich insbesondere für Konflikte im Familienrecht, im Erbrecht und bei komplexen Konstellationen mit deutsch-französischem Bezug.
Die Kanzlei bow.legal begleitet Mandanten mit CLP insbesondere am Standort Berlin sowie bundesweit per Videokonferenz. Damit steht ein erfahrener Ansprechpartner zur Verfügung, der die Besonderheiten dieses Verfahrens kennt und in der Praxis erprobt hat.
Was ist Collaborative Law / Collaborative Practice?
Collaborative Law (oft auch Collaborative Practice oder kurz CLP genannt) ist ein freiwilliges, außergerichtliches Verfahren zur Lösung rechtlicher Konflikte. Es stammt ursprünglich aus den USA und geht auf den Familienrechtsanwalt Stu Webb zurück, der Anfang der 1990er Jahre ein alternatives Modell zu klassischen Gerichtsverfahren entwickelte.
Im Mittelpunkt stehen folgende Grundprinzipien:
- Freiwilligkeit: Die Parteien entscheiden sich bewusst für das CLP-Verfahren. Es gibt keinen Zwang zur Teilnahme, die Parteien verpflichten sich, konstruktiv mitzuwirken.
- Kooperation statt Konfrontation: Alle Beteiligten – Parteien und ihre Anwälte – richten den Fokus darauf, eine gemeinsame, faire Lösung zu erarbeiten, statt einen Sieg vor Gericht anzustreben.
- Außergerichtlichkeit: Das Verfahren findet vollständig außerhalb der Gerichte statt. Ziel ist eine einvernehmliche vertragliche Regelung, nicht ein Urteil oder ein Beschluss.
- Je eine eigene anwaltliche Vertretung: Jede Partei wird durch eine(n) eigens geschulte(n) CLP-Anwältin oder CLP-Anwalt vertreten. Diese sind parteilich, beraten also ausschließlich ihre Mandantschaft – arbeiten aber im Verfahren kooperativ zusammen.
- Transparenz und strukturierte Kommunikation: Informationen, die für die Lösung erforderlich sind, werden offen gelegt. Gespräche finden in klar strukturierten gemeinsamen Sitzungen statt.
- Vertraulichkeit: Die Gespräche im CLP-Verfahren sind vertraulich. Sie bilden einen geschützten Rahmen, in dem auch sensible Themen angesprochen werden können.
Ein zentrales Element von CLP ist die sogenannte Commitment-Klausel: Die beteiligten Anwälte verpflichten sich, die Parteien nicht vor Gericht zu vertreten, falls das Verfahren scheitert. Kommt es doch zum Gerichtsverfahren, müssen neue anwaltliche Vertreter mandatiert werden. Diese Vereinbarung sorgt dafür, dass alle Beteiligten ein echtes Interesse daran haben, die einvernehmliche Lösung im CLP-Verfahren zu erreichen – und nicht im Hintergrund bereits ein Gerichtsprozess vorbereitet wird.
Abgrenzung zur Mediation
CLP ähnelt der Mediation darin, dass es auf Konsens und freiwillige Mitwirkung setzt. Im Unterschied zur klassischen Mediation begleitet hier jedoch jeweils eine anwaltliche Vertretung die Parteien. Es gibt keinen allparteilichen Mediator, sondern zwei parteiliche Anwälte, die im Team zusammenarbeiten.
Damit verbindet CLP zwei Ebenen:
- die rechtliche Beratung jeder Partei durch die eigene anwaltliche Vertretung und
- die kooperative Bearbeitung des Konflikts in gemeinsamen Sitzungen.
Für viele Konflikte – insbesondere bei komplexen rechtlichen oder wirtschaftlichen Fragen – bedeutet dies ein Mehr an Rechts- und Verhandlungssicherheit im Vergleich zu rein moderierten Verfahren.
Rechtlicher Status in Deutschland
In Deutschland gibt es derzeit kein eigenes Gesetz, das CLP als Verfahren normiert. Collaborative Law & Practice bewegt sich aber sicher innerhalb des bestehenden Zivil- und Verfahrensrechts und wird seit Jahren von spezialisierten Anwälten als erprobte Praxis eingesetzt. Vereinbarungen, die im Rahmen eines CLP-Verfahrens erarbeitet werden, können – je nach Bedarf – in schriftliche Verträge, gerichtliche Vergleiche oder notarielle Urkunden überführt werden, um ihnen die gewünschte rechtliche Bindungswirkung zu geben.
Für welche Konflikte eignet sich CLP?
CLP ist insbesondere dann geeignet, wenn beide Seiten
- grundsätzlich zu einer einvernehmlichen Lösung bereit sind,
- den Konflikt nicht weiter eskalieren wollen und
- Wert auf eine langfristig tragfähige Regelung legen – etwa wegen gemeinsamer Kinder, familiärer oder wirtschaftlicher Verflechtungen.
Typische Einsatzbereiche sind:
Einvernehmliche Scheidung und Trennung
Bei Trennung und Scheidung stellt sich nicht nur die Frage, ob die Ehe geschieden wird, sondern vor allem, wie die Folgen geregelt werden: Unterhalt, Vermögensauseinandersetzung, Umgangs- und Sorgerechtsfragen, Nutzung der bisherigen Wohnung oder des Hauses. CLP ermöglicht es, diese Themen strukturiert und außergerichtlich zu verhandeln. Ziel ist eine faire Gesamtlösung, die beide Seiten mittragen können.
⇒ Einvernehmliche Scheidung mit CLP
Vermögensauseinandersetzungen, Immobilie und Unternehmen
Geht es um gemeinsame Immobilien, Beteiligungen oder Unternehmen, sind die wirtschaftlichen Auswirkungen einer Trennung oft erheblich. Im CLP-Verfahren können wirtschaftliche, steuerliche und rechtliche Aspekte gemeinsam betrachtet werden. Bei Bedarf lassen sich externe Experten (z.B. Steuerberatung, Unternehmensbewertung) einbinden, um belastbare Entscheidungsgrundlagen zu schaffen.
⇒ Komplizierte Scheidung mit Vermögen
Konflikte in Erbengemeinschaften und Erbstreitigkeiten
Erbstreitigkeiten belasten Familien häufig über Jahre. Besonders in Erbengemeinschaften kommt es zu Blockaden, wenn über Verkauf, Aufteilung oder Nutzung von Nachlasswerten keine Einigung gelingt. CLP bietet einen strukturierten Rahmen, um Interessen sichtbar zu machen und Lösungswege zu entwickeln, die eine langfristig tragfähige Verständigung ermöglichen.
⇒ Erbstreit mit CLP gütlich beilegen
Komplexe Familienmodelle und Patchwork-Konstellationen
In Patchwork-Familien bestehen oft unterschiedliche Erwartungen, Bindungen und Verantwortlichkeiten. Entscheidungen zu Umgangszeiten, Wohnort, Schule oder finanzieller Beteiligung können sehr sensibel sein. CLP unterstützt die Beteiligten dabei, klare Regelungen zu erarbeiten, die allen Beteiligten – insbesondere den Kindern – gerecht werden sollen.
Internationale und deutsch-französische Konstellationen
Wenn verschiedene Rechtsordnungen, Wohnsitze oder Staatsangehörigkeiten eine Rolle spielen, werden Konflikte häufig komplizierter. Dies gilt insbesondere bei deutsch-französischen Familien- und Erbrechtsfragen. In CLP-Verfahren können die Besonderheiten des anwendbaren Rechts und der internationalen Zuständigkeit von Anfang an mitgedacht werden, sodass Lösungen entstehen, die beide Rechtsordnungen berücksichtigen.
Die genannten Beispiele sind typische Einsatzfelder. Ob CLP im konkreten Einzelfall der passende Weg ist, lässt sich am besten in einem ersten Orientierungsgespräch klären.
Ablauf eines CLP-Verfahrens
Der genaue Ablauf eines CLP-Verfahrens wird immer an den Einzelfall angepasst. Typischerweise gliedert sich das Verfahren jedoch in folgende Schritte:
1. Erstkontakt und Prüfung der Eignung
In einem ersten Gespräch mit einem CLP-Anwalt wird geklärt,
- welche Themen im Raum stehen,
- welche Ziele und Erwartungen bestehen und
- ob CLP grundsätzlich ein geeignetes Verfahren sein kann.
Gleichzeitig wird erläutert, welche Anforderungen das Verfahren an die Mitwirkungsbereitschaft der Parteien stellt und welche Rolle die Commitment-Klausel spielt.
2. Mandatierung der CLP-Anwälte
Entscheiden sich beide Seiten für CLP, mandatiert jede Partei ihre eigene anwaltliche Vertretung für das Verfahren. Die beteiligten Anwälte vereinbaren miteinander, das Verfahren nach den Grundsätzen von Collaborative Law & Practice zu führen und keine gerichtliche Vertretung in derselben Angelegenheit zu übernehmen.
In der Regel wird zudem eine schriftliche Teilnahmevereinbarung geschlossen, in der u.a. geregelt ist:
- Gegenstand und Ziel des Verfahrens,
- Vertraulichkeit,
- Offenlegungspflichten,
- die Commitment-Klausel und
- der Umgang mit externen Experten.
3. Vorbereitungsgespräche
Vor den gemeinsamen Sitzungen führt jede Partei individuelle Vorbereitungsgespräche mit ihrer anwaltlichen Vertretung. Dabei geht es insbesondere um:
- die Klärung der eigenen Interessen und Prioritäten,
- die Sicht auf die Situation und mögliche Lösungsideen,
- die Vorbereitung schwieriger Themen und
- die Einordnung rechtlicher Rahmenbedingungen.
Diese Vorbereitung sorgt dafür, dass die gemeinsamen Sitzungen effizient genutzt werden können und dass beide Seiten gut informiert in die Verhandlungen gehen.
4. Gemeinsame Sitzungen (Vierergespräche)
Kern des CLP-Verfahrens sind die gemeinsamen Sitzungen, an denen beide Parteien und ihre CLP-Anwälte teilnehmen. Je nach Bedarf können auch weitere Fachpersonen hinzugezogen werden.
Typischer Ablauf einer Sitzung:
- Gemeinsame Festlegung der Tagesordnung.
- Darstellung der jeweiligen Sichtweisen und Interessen.
- Strukturierte Erarbeitung von Themenblöcken (z.B. Kinder, Unterhalt, Vermögen).
- Entwicklung von Lösungsoptionen.
- Bewertung der Optionen aus rechtlicher, wirtschaftlicher und persönlicher Sicht.
- Annäherung auf eine gemeinsame Vereinbarung.
Die Anwälte übernehmen dabei sowohl die rechtliche Beratung ihres jeweiligen Mandanten als auch eine moderierende Funktion im Sinne des kooperativen Verfahrens. Ziel ist eine sachorientierte, respektvolle und transparente Kommunikation.
5. Einbindung externer Expertise
Je nach Komplexität des Falles kann es sinnvoll sein, weitere Fachpersonen einzubeziehen, etwa:
- Steuerberater,
- Unternehmensberater oder Bewertungsexperten,
- Sachverständige für Immobilien,
- psychologische Fachpersonen oder Berater für Familien.
Diese Expertise hilft, die Folgen bestimmter Regelungsvarianten realistisch einzuschätzen und tragfähige Lösungen zu entwickeln. Die Einbindung erfolgt stets transparent und in Abstimmung mit beiden Parteien.
6. Abschlussvereinbarung und Umsetzung
Wenn eine Einigung erzielt wird, wird das Ergebnis in einer schriftlichen Vereinbarung festgehalten. Je nach Gegenstand kann es notwendig oder sinnvoll sein, diese Vereinbarung
- durch das Familiengericht (z.B. im Rahmen eines Scheidungsverfahrens),
- durch notarielle Beurkundung oder
- durch eine privatschriftliche Vereinbarung
abzusichern. Die beteiligten CLP-Anwälte begleiten die Parteien in der Regel auch bei diesen Umsetzungsschritten.
7. Was passiert, wenn keine Einigung gelingt?
Kommt im CLP-Verfahren keine Einigung zustande, endet das Verfahren. Aufgrund der Commitment-Klausel dürfen die beteiligten CLP-Anwälte die Parteien nicht in einem anschließenden Gerichtsverfahren vertreten. Die Parteien können dann neue anwaltliche Vertretungen mandatieren und den Konflikt auf anderem Wege weiterverfolgen.
Auch wenn dies einen Bruch im Verfahren bedeutet, schützt diese Regel die Integrität des CLP-Prozesses: Alle Beteiligten können sicher sein, dass Informationen und Gespräche ausschließlich auf die gemeinsame Lösung ausgerichtet sind und nicht zur Vorbereitung eines Prozesses genutzt werden.
Vorteile des CLP-Verfahrens
CLP bietet gegenüber klassischen Gerichtsverfahren und anderen außergerichtlichen Verfahren eine Reihe von Vorteilen:
- Vertraulichkeit: Die Gespräche finden in einem geschützten Rahmen statt. Anders als vor Gericht werden sensible persönliche oder wirtschaftliche Details nicht öffentlich bzw.mit dritten Personenverhandelt.
- Struktur und Transparenz: Das Verfahren folgt klaren Regeln und einem nachvollziehbaren Ablauf. Beide Seiten wissen, wie die nächsten Schritte aussehen.
- Zeitliche Flexibilität: Sitzungen können inhaltlich und zeitlich an die Bedürfnisse der Beteiligten angepasst werden. Kostenschonung: Durch eine einvernehmliche Lösung lassen sich häufig Folgekosten und langwierige Streitigkeiten vermeiden.
- Beziehungsorientierung: CLP berücksichtigt, dass viele Beteiligte auch nach dem Konflikt in Beziehung bleiben – etwa als Eltern, Familienmitglieder, Gesellschafter oder Miterben. Ziel ist eine Lösung, die zukünftige Zusammenarbeit oder Kontakt ermöglicht.
- Rechtliche und wirtschaftliche Absicherung: Durch die kontinuierliche anwaltliche Begleitung werden rechtliche Risiken laufend einbezogen. Lösungen werden nicht nur als gerecht empfunden, sondern auch rechtssicher gestaltet.
- Individuelle Lösungen: Anders als in gerichtlichen Verfahren, die häufig auf bestimmte Entscheidungstypen begrenzt sind, können im CLP-Verfahren flexible, kreative und auf den Einzelfall zugeschnittene Vereinbarungen getroffen werden.
CLP und Mediation im Vergleich
Mediation und Collaborative Law gehören beide zur Familie der konsensualen, außergerichtlichen Verfahren, es gibt jedoch Unterschiede:
Gemeinsame Merkmale
- Freiwillige Teilnahme und eigenverantwortliche Mitwirkung der Parteien
- Ausrichtung auf einvernehmliche Lösungen statt auf gerichtliche Entscheidungen
- Vertrauliche Gespräche in geschütztem Rahmen
- Möglichkeit, Beziehungen zu erhalten oder zu entlasten
Wichtige Unterschiede
- Rollenverständnis: In der Mediation begleitet ein allparteilicher Mediator beide Seiten, ohne eine Partei zu vertreten. Im CLP-Verfahren vertritt jeweils ein Anwalt die Interessen der eigenen Partei, arbeitet aber kooperativ mit der Gegenseite zusammen.
- Rechtsberatung: In der klassischen Mediation erfolgt Rechtsberatung, wenn überhaupt, häufig außerhalb der eigentlichen Sitzungen. Im CLP-Verfahren ist die rechtliche Beratung integraler Bestandteil des Prozesses.
- Geeignete Fälle: CLP ist besonders dann geeignet, wenn komplexe rechtliche oder wirtschaftliche Fragen zu klären sind oder wenn die Verhandlungsmacht der Parteien unterschiedlich eingeschätzt wird und eine anwaltliche Begleitung als wichtig empfunden wird.
Mediation und CLP stehen nicht in Konkurrenz, sondern ergänzen sich. In manchen Fällen kann auch eine Kombination sinnvoll sein, etwa wenn zunächst mediativ an der Verständigung gearbeitet wird und CLP anschließend zur rechtlichen Ausgestaltung genutzt wird.
Warum bow.legal für Collaborative Law & Practice?
Die Wahl der richtigen anwaltlichen Begleitung ist für den Erfolg eines CLP-Verfahrens entscheidend. bow.legal verbindet:
- Spezialisierung im Familien- und Erbrecht: Die Kanzlei berät seit vielen Jahren zu komplexen Trennungs-, Scheidungs- und Erbrechtskonstellationen – einschließlich Fälle mit erheblichen Vermögenswerten, Unternehmensbeteiligungen und Immobilien.
- Erfahrung mit CLP-Verfahren: Die bei bow.legal tätigen CLP-Anwältinnen sind als Mediatorinnen spezielle zur Durchführung des CLP-Verfahrens ausgebildet, und setzen das Verfahren in unterschiedlichen Konstellationen ein.
- Deutsch-französische Expertise: Bei grenzüberschreitenden Familien- und Erbrechtsfällen, insbesondere im deutsch-französischen Kontext, kann die Kanzlei auf besondere Erfahrung zurückgreifen. Dadurch lassen sich auch internationale Aspekte in CLP-Verfahren sachgerecht berücksichtigen.
- Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Je nach Fall arbeitet bow.legal mit spezialisierten Steuerberaterinnen, Notariaten und weiteren Fachpersonen zusammen, um rechtlich und wirtschaftlich tragfähige Lösungen zu entwickeln.
Im Mittelpunkt steht stets das Ziel, gemeinsam mit den Mandanten den passenden Weg zur Lösung ihres Konflikts zu finden – sei es über CLP oder ein anderes Verfahren.
Ist CLP für Ihren Fall geeignet? – Nächste Schritte
Ob Collaborative Law & Practice der richtige Weg für Ihren Konflikt ist, hängt von vielen Faktoren ab: der Ausgangslage, den Zielen der Beteiligten, dem Grad der Eskalation und der Bereitschaft, gemeinsam nach Lösungen zu suchen.
In einem ersten Orientierungsgespräch lässt sich klären,
- ob CLP grundsätzlich zu Ihrer Situation passt,
- welche alternativen Verfahren in Betracht kommen und
- wie ein mögliches Vorgehen konkret aussehen könnte.
Wenn Sie prüfen möchten, ob CLP für Ihren Fall eine Option ist, können Sie Kontakt mit bow.legal aufnehmen und einen Termin – in Präsenz, per Telefon oder Videokonferenz – vereinbaren. Dort erhalten Sie eine erste Einordnung und können gemeinsam besprechen, welche nächsten Schritte sinnvoll sind.
Dieser Überblick ersetzt keine individuelle Rechtsberatung. Er soll Ihnen eine fundierte Orientierung bieten, welche Möglichkeiten das CLP-Verfahren eröffnet und in welchen Konstellationen sich die Zusammenarbeit mit spezialisierten CLP-Anwälte wie bei bow.legal anbietet.

